Laut „Financial Times“ wollen indische Callcenter-Betreiber Arbeitsplätze in die Vereinigten Staaten verlegen. Denn die Gehälter sind inzwischen wie in ihrer Heimat ähnlich niedrig wie in der USA.
Neu-Delhi – Durch die steigende Arbeitslosigkeit in der USA haben indische Callcenter-Betreiber angekündigt tausende an Jobs zu verschaffen. Denn der Arbeitsmarkt in der USA sind gerade in diesem Sektor sehr stark gesunken. Zudem sind in Indien in den vergangen Jahren die Gehälter gestiegen – schon allein im laufenden Jahr bis zu 10 Prozent.
Pramod Bhasin der Chef von der indischen Outsourcing Firma Cenpact verlautet gegenüber der Financial Times, seine Firma wird in den kommenden zwei Jahren die Mitarbeiteranzahl in der USA verdreifachen.
Auch Sresh Vaswani von der indischen IT-Firma Wipro Technologies stellte eine ähnliche Prognose dar. Denn auch seine Firma möchte in zwei Jahren das die Hälfte seiner Mitarbeiter nicht mehr in Indien arbeiten, sondern in der USA. Außerdem verkaufen viele indische Unternehmer ihre Job-Offensive schon wie eine Entwicklungshilfe.
Außerdem müsste man durch die wirtschaftlichen Nöten der USA auch Mitgefühl zeigen nicht zuletzt darum, da die USA der indischen Outsourcing-Firmen zu ihrem Erfolg verholfen hatten, so die Worte von Bhasin. Denn mittlerweile hat sich die Lage in der USA enorm verschlechtert und viele Menschen nach der Wirtschaftskrise haben keine Arbeit mehr. Somit wird die Kluft zwischen Arm und reich immer größer.


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