Indische Erfolgsgeschichte

Über so viele Nutzer würden sich Facebook oder Twitter ganz sicher freuen. Gupshup ist ebenfalls eine Plattform wie Facebook und Twitter, aber in Indien. Gupshup kommt aus der Sprache der Hindi und bedeutet Geplauder. Das nehmen die Inder wohl ziemlich wörtlich, denn die Plattform hat schon 35 Millionen User.


In Indien gibt es inzwischen mehr als eine halbe Milliarde Handynutzer. Das ist auch die Grundlage von Gupshup. In Indien gibt es 10 mal mehr Handys als Computer.

Auch internetfähige Smartphones spielen in Indien noch keine große Rolle. Deshalb arbeitet Gupshup nach einem ganz anderen Prinzip.

Gupshup ist ein SMS-Dienst. Wer hier Mitglied werden will, muss einmal eine Rupie zahlen. Das sind umgerechnet 0,016 Euro. Für diesen Betrag ist dann das Versenden und Empfangen der Nachrichten kostenlos.

Dieser Service erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Schon jetzt haben verschiedene Firmen Gupshup als Werbeplattform für sich entdeckt.

Ein Ende dieser Erfolgsstory ist noch nicht abzusehen, denn monatlich kommen rund eine Million neue Mitglieder dazu. Demnächst will Gupshup auch auf den Philippinen starten.

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