Indiens Sehenswürdigkeiten
Eine Reise durch Indien ist Inspiration und egal wie lange sie dauert, immer viel zu kurz. Dieses Land hat so viel an Erleben zu bieten, dass man wohl ein ganzes Menschenleben bräuchte, alles zu sehen, kennen zu lernen und zu entdecken. Doch da die wenigsten diese Zeit aufbringen können, sollte man sich auf die wirklichen sehenswerten und erlebnisreichen Regionen des Landes konzentrieren. An erster Stelle jeden Indienbesuchers steht sicher das Taj Mahal.
Kein Wunder, ist es doch das berühmteste Denkmal unendlich andauernder Liebe in der Welt. Doch von diesem romantischen Hintergrund abgesehen, ist das Mausoleum auch ein architektonisches Wunderwerk, erbaut aus den edelsten Baustoffen der Welt: Mamor, Halbedel- und Edelsteine. Fast schon neben dem Taj Mahal liegt das Rote Fort. So weit der Öffentlichkeit zugänglich, bietet das Rote Fort als ehemalige Fürstenresidenz atemberaubende Einblicke.
In seinem Bekanntheitsgrad gleich hinter dem Taj Mahal rangierend lockt der Palast der Winde die Reisenden nach Jaipur in Rajasthan. „Hawa Mahal“ ist der indische Name dieses beeindruckenden Palastteiles, der eigentlich den Damen des Königshauses vorbehalten war um ungesehen dem Alltag der Öffentlichkeit beiwohnen zu können.
Bleibt man in Rajasthan, so reiht sich ein prachtvoller Fürstenpalast an den anderen. Kein Bundesstaat bietet so viele Bauten diesbezüglich wie Rajasthan. Viele der alten Paläste sind heute Hotels und Museen und so der Öffentlichkeit zugänglich. Wer die Wildheit dieses Teils Indiens erleben möchte, begibt sich auf einen Pferdetrail. Auf stolzen Mawari-Pferden geht es durch die Wüste, Berge und fruchtbaren Ebenen Rajasthans.
Himalaja – Reisen für Bergsteiger
Sprachlos und sich seiner Unscheinbarkeit bewusst macht den Menschen der Himalaja. Ganz im Norden Indiens fällt der Blick auf das Dach der Welt, den Sitz der Götter und seine schneebedeckten Kuppen. Urlaub am Fuße des Himalajas ist nicht nur ein Erlebnis, sondern eine Erfahrung. Erfahrung ist auch Urlaub in Varanasi.
Ebenfalls im Norden Indiens gelegen ist die Tempelstadt seit mehr als 2500 Jahre Pilgerstätte aller Gläubigen. Nur von außen dürfen leider Nicht-Hindus den Goldenen Tempel bewundern. Das Heiligtum der Hindus schlechthin ist nur für Gläubige geöffnet. Aber auch ein Blick von Außen ist schon mehr als nur beeindruckend.
Doch Varanasi ist mehr als nur Tempelstadt. Auch als kulturelles und wissenschaftliches Zentrum ist die Stadt bekannt. Ein Besuch des Universitätsmuseums ist nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht.
Der Osten Indiens besteht aus sieben Bundesstaaten. Hier wird der kräftige Assam-Tee angebaut und der selten gewordene Bengalische Tiger hat sein Zuhause. Der Kaziranga Nationalpark in Assam selbst gehört heute zum UNESCO-Kulturnaturgut. Arunachal Pradesh und Meghalaya gehören zu den Eldorados für Natur-, Trecking- und Kletterfreunde.
Flora und Fauna in Indien
Die wilden Landschaften dieser Bundesstaaten verzaubern ihre Besucher mit ungeahnter Artenvielfalt in Flora und Fauna und den verschiedensten landschaftlichen Gestaltungen natürlicher Art. Auch in Bangladesh finden sich wie in Assam reiche Teeanbaugebiete. Doch hier locken auch sanfte Orangen- und Ananasplantagen, immergrüne Tropenwälder und Orchideen übersäte Landschaften.
Wandertouren durch Bangladesh lassen das Land hautnah und mit allen Sinnen erleben. Drängt man sich in Kalkutta durch die Hektik der Stadt, sollte man das „Indian Museum“ nicht verpassen. Kalkutta – Stadt der Kunst und Wissenschaften – kaum eine Stadt beschäftigt sich so stark mit Vergangenheit und Zukunft Indiens wie die Stadt am Ganges.
Egal ob man sich zum Badeurlaub in den Westen Indiens begibt, die reichhaltige und vielseitige Natur im Süden und Osten erlebt, oder durch die Paläste, Tempel und Festungen des Nordens wandelt – Indien ist für jeden ein unvergesslicher Traum!

