Indisches Safran
Safran ist ein bitter-herb-scharf schmeckendes Gewürz, welches aus den Stempeln der violetten Blüten der Krokus-Art gewonnen wird. Mit Safran erreicht man den Effekt, dass die Gerichte, die man damit würzt, eine goldgelbe Färbung annehmen.
Safran sollte vor Licht und Feuchtigkeit geschützt werden und zwar in einem fest schließenden Metall- oder Glasgefäß. Das Gewürz kann im Licht schnell ausbleichen und seine ätherischen Öle relativ leicht verlieren. Um den aromatischen Duft von Safran zu behalten, sollte er nicht zu lange gekocht werden.
Safran wird auch als Farbmittel eingesetzt. So wurde es früher genutzt, um Goldschriften zu imitieren oder um Zinn und Silber wie Gold erscheinen zu lassen.
Das Fälschen von Safran ist auch heute noch weit verbreitet. Ist man mit Aussehen und Geruch besonders gut vertraut, kann man sich nicht täuschen lassen.
Echten Safran erkennen
Jedoch gibt es auch eine andere Methode, die Echtheit des Safrans zu beweisen. Gibt man etwas Natron zum Safran und dieser bleibt gelb, handelt es sich eindeutig um einen echten Safran. Wird die Färbung jedoch trübe und verfärbt sich gar rot, dann ist das Gewürz sicherlich gefälscht.
In Indien findet man Safran genauso häufig, wie beispielsweise in iranischen oder europäischen Gerichten. So ist im indischen Curry häufig Safran enthalten, der teils die gelbe Färbung hervorruft.

