Koriander in indische Speisen
Koriander ist ein Gewürz, welches man unter anderem in der indischen Küche wiederfinden kann. Koriander besitzt ein süßliches leicht bergamottenähnliches Aroma, welches einen leicht würzig-kräftigen Nachgeschmack haben kann.
Die Wirkung ist vor allem verdauungsfördernd und blähungstreibend. Häufig werden die frisch gehackten Blätter über asiatische oder indische Gerichte gestreut.
Häufig verwendet wird Koriander auch in Jogurtsaucen und herzhaften Jogurtgetränken.
Selbstverständlich aber auch in Kräutersaucen und –Dips. In Europa spielen häufig die Samen eine große Rolle, während in anderen Ländern das Kraut bevorzugt wird.
Frisches Korianderkraut sieht glattblättriger Petersilie besonders ähnlich. Koriandersamen sollten in der Regel frisch angeröstet und sofort gemahlen werden, damit keine Bitterstoffe des Korianders überwiegen können.
Zahlreiche Gewürzmischungen
Koriander ist unter anderem auch Bestandteil von zahlreichen Gewürzmischungen, wie beispielsweise Currypulver oder Lebkuchengewürz.
Besonders bei älteren Menschen ist Koriander bekannt, da dessen Samen auch als Tee aufgebrüht werden können. Auch eine Biersorte, die in Sachsen-Anhalt und Sachsen beheimatet ist, wird mit Koriander versetzt.
In der Zeit des antiken Ägypten fand der Koriander auch in der Pflanzenheilkunde seinen Platz. So wirkten die ätherischen Öle appetitanregend und verdauungsfördernd.
Heutzutage findet man Koriander daher auch noch in vielen Medikamenten gegen Magen- und Darmstörungen.
Aufgrund des warmen und würzigen Duftes, verwendet man Koriander auch gern in der Parfümindustrie. Die einzelnen Bestandteile werden durch seine Zugabe jedoch lediglich abgerundet.

