Indisches Curry
Curry ist eine aus Indien stammende Bezeichnung für zahlreiche Eintopfgerichte. Die Basis von Curry besteht immer aus einer sämigen Sauce und verschiedenen Gewürze unter Zugabe von Fleisch, Fisch oder Gemüse. Curry war anfangs ein typisch indisches Gericht, konnte sich aber im Laufe der Zeit auch in der thailändischen, japanischen und englischen Küche durchsetzen.
Normalerweise handelt es sich bei Curry um ein Hauptgericht. Als Beilage erhält man Reis oder Brot. Festgelegte Zutaten gibt es nicht. Diese unterscheiden je nach Herkunftsland. Das heißt, dass auch die Gemüse-, Fleisch- und Gewürzzutaten nicht einheitlich festgelegt werden. Doch Curry wird nicht nur gegessen, sondern auch als Anschauungsmaterial und Ruhepol verwendet.
Dabei ist natürlich vom Curryblatt die Rede, welches durchaus als Zimmerpflanze verwendet werden kann. Die Temperaturansprüche von diesem Curryblatt sind recht variabel.
Auch in Deutschland ist die Zucht dieser Pflanze möglich, jedoch wird sie immer deutlich kleiner bleiben, als an ihrem Naturstandort. Man sollte es unter anderem vermeiden, die Pflanze sehr feucht zu halten.
Curryblätter für Speisen
Curryblätter werden jedoch auch bei der Herstellung verschiedenster Speisen verwendet, da sie ein frisches, leicht fruchtiges bis rauchiges Aroma haben. Besonders in der vegetarischen südindischen Küche erfreuen sie sich großer Beliebtheit.
Letztendlich trägt der Currybaum in unterschiedlichster Art und Weise sogar in der Medizin Blüten. So werden die Rinde, Blätter und auch die Frucht in der Medizin verwendet.
Die ätherischen Öle der Curryblätter dienen weiterhin der Parfümierung von Seifen und das Holz wird ab und an sogar in der Holzschnitzerei verwendet. Curry kann also äußerst vielschichtig sein und nicht immer nur ein Gericht hinter sich verbergen.

