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Indien – Land zwischen Vergangenheit die ins Heute reicht, überholte und immer noch gelebte Traditionen und auf steinigem Weg in die Moderne. Diese Kombination tritt in kaum einem ostasiatischen Land stärker zu Tage als hier. Aber dies mag auch den Reiz ausmachen, den Indien als Reiseland auf viele Europäer ausübt. Die einstige Hochkultur birgt immer noch Geheimnisse, die auf ihre Entdeckung warten.
Andererseits trifft man in Indien auf mehr lebendige Historie, als sonst irgendwo in der Welt. Und dabei geht es nicht nur um atemberaubend schöne Paläste, Tempel, Grabmale oder beeindruckende Festungen, sondern auch um Lebensweisen, die sich zum Teil seit tausenden von Jahren nicht veränderten.
Viel Zeit für Indienreisen
Indienreisende sollten sich Zeit nehmen – viel Zeit! Sie wird eh nie genügen, alles in diesem Märchenland zwischen Traum und Realität zu sehen, erkennen und zu besuchen.
Doch einige Orte muss man in Indien einfach erlebt haben, zum Einen, weil sie einfach nur schön sind, zum Anderen, um den besonderen Rhythmus des indischen Herzschlages wenigstens erahnen zu können. Grob können Reisende das großartige Indien in vier Gebiete unterteilen: Dehli und der zugehörige Norden, Mumbai, (Bombay) und sein Westen, den Osten mit Kalkutta und Madras mit seinem Süden.
Das wohl bekannteste Bauwerk des Nordens ist das Taj Mahal – Grabmal der schönen Mumtaz Mahal in Agra. Es gilt bis zum heutigen Tage als DAS Zeichen der wahren Liebe und wird von Indern wie Nichtindern gleichermaßen zahlreich besucht. Im Westen des Landes liegt Mumbai. Die Hafenstadt ist immer noch Tor Indiens und nirgends pulsiert das Leben wohl stärker als hier. Der absolute Hauptanziehungspunkt im Westen Indiens ist Goa. Einhundert Kilometer Strand und wohltuende Wintersonne laden hier zum Verweilen ein.
Kalkutta – Indiens Tor zur Natur

Der Osten Indiens liegt Kalkutta – Hauptstadt Bengalens. Überfüllt und hektisch wie alle Metropolen Indiens ist sie jedoch Tor zu einzigartigen Naturerlebnissen. Darjeeling und der Himalaja, Sikkim mit seinen Orchideen übersäten Wiesen oder Puri – Tempelstadt und Badeparadies. Bleibt noch der Süden Indiens. Hier eröffnet sich den Reisenden ein vollkommen anderes Bild. Ruhe und Gelassenheit bestimmt das Leben in Südindien.
Palmenhaine und traumhafte Strände erwarten die Besucher und die frommen Einwohner pflegen seit Jahrtausenden ihre religiösen Rituale in einer Vielzahl von Tempeln. Im Südwesten liegt der Bundesstaat Kerala. „Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein!“ atmen Reisende in Kerala entspannt durch und in dieser Idylle von sanft fließenden Gewässern, grünen Auen von Palmen besäumt, fällt der Abschied von Indien umso schwerer.















